Fußball-WM mit Kindern

Seit gut einer Woche läuft die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und damit verbunden, der Einfluss des Fußballs auf unsere beiden Jungs und unser Familienleben.
Der Jüngste hat natürlich wie sein großer Bruder ein eigenes Panini-Album, beide sammeln die Kinder-Sticker und beide lieben offensichtlich den Rummel um diese WM. Da muss ein Fußball-T-Shirt oder noch besser ein Trikot angezogen werden und wenn dieses nicht zur Hand ist, wird auch mal schnell ein weißes T-Shirt mit der Deutschlandfahne bemalt.  Zum Glück haben beide schon immer Trikots und T-Shirts besessen, nur der Große wächst so langsam aus allen raus, dass ich wohl mal nachlegen muss.
Am Dienstag nach dem Spiel gegen Portugal haben wir ihn jedoch bremsen müssen, als er mit Portugal Trikot in die Schule wollte und er musste nach dem Schultag zugeben, dass es die richtige Entscheidung war.
Ja, ich weiß, Schei… Gruppenzwang, aber wenn man als Eltern den Druck für das eigene Kind minimieren kann, warum nicht?! Und ja, Kinder können fies sein (Waren wir als Kinder auch schon so? Bestimmt!)
Es darf natürlich auch nicht fehlen, sich die Landesfarben ins Gesicht zu schminken oder halt mit Filzstift sich selbst auf die Arme zu malen. Und da ziehen beide Jungs an einem Strang und haben wirklich manchmal nur Unsinn im Sinn.

Familienintern haben wir ein kleines Tippspiel am laufen, welches den Großen begeistert und den Jüngsten noch nicht so interessiert. Beim ausfüllen des Tippzettels mit der Mama, kam dann schon mal als Antwort auf die Frage wie viel Tore die wohl schießen, ein klares “18 natürlich!”.
Begeistert ist auch die Mama bei dem Tippspiel dabei, was nicht verwundert, wenn man fast bei jedem Spiel das richtige Ergebnis vorhersagt Zwinkerndes Smiley

Wie haltet ihr es mit dem schauen der Spiele im TV?
Die Spielzeiten sind ja eher so suboptimal für Kinder, ja sogar für uns Erwachsene.
Unser Jüngster schaut gern zusammen mit seinem Bruder die 18 Uhr Spiele, wobei bei beiden die Konzentration für volle 90 Minuten nicht vorhanden ist. Schlafen geht unser Jüngster wie auch schon vor der WM spätestens um halb acht, ist halt ein Gewohnheitsmensch.
Dem Großen haben wir erlaubt, alle (Ja, wirklich ALLE!) Spiele zu schauen und das, obwohl er unter der Woche in die Schule muss. Wir Rabeneltern!!
Warum haben wir das gemacht? Weil wir ihn schon gut genug kennen und wissen, dass er spätestens um 21:11 Uhr eingeschlafen ist. Berechnend und gemein von uns Eltern, ich weiß, aber stressfreier als jede Diskussion im Vorfeld.
Meine Frau genießt die WM-Fernsehzeit und schaut dank Amazon-Instant-Video ihre Lieblingsserien, jedoch nicht, ohne die entscheidenden Stellen im TV mitzubekommen und zu kommentieren.

Im Großen und Ganzen läuft es hier entspannt und überschaubar verrückt im Hause 5mal5.

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