Das war er also…

Wir haben ihn überstanden, den ersten Kindergeburtstag unseres Großen.
Er wünschte sich eine Piratenparty und die gab es auch, inkl. einer Schatzsuche unter freiem Himmel.

Da wir nicht wussten, wie sich das Wetter heute entwickeln würde, hatten wir einen Plan A (Schatzsuche unter freien Himmel) und einen Plan B (die Kids drinnen bei Laune halten).

Wir dekorierten also den Wohnzimmertisch mit allerlei Piratendeko, vom Pappteller, über den Becher, bis zur Luftballondeko. Leider hatten wir keine Gelegenheit Fotos zu machen.

Bevor die Bande sich jedoch Pirat / Piratenbraut nennen durfte, mussten zwei Piratenmutproben bestanden werden. Zuerst erklärte ich den Vieren, dass so ein Pirat schon ziemlich mutig gewesen sein muss und ob sie das auch wären? Klar!!!! Jubelte die Bande. Okay, also fragte ich nach, ob sie sich trauen, einen Ballon zum platzen zu bringen. Auch dieses wurde bejubelt und mit Ja!!!!! beantwortet. Damit sie wussten, was sie erwarten würde, zeigte ich einen blauen Ballon in einer Schüssel und lies diesen darin platzen. Die Augen waren schon recht groß, als sich eine Mehlwolke langsam legte.

Die Aufgabe bestand nun darin, gleichzeitig mit verbunden Augen und bewaffnet mit einem Zahnstocher, den über sich schwebenden Ballon zum platzen zu bringen. Natürlich mit dem erwarteten Mehlregen…. der aber aus blieb und ein bunter Konfettiregen wurde. Der Jubel war trotzdem groß.

Ich erzählte auch von den fernen Ländern, in die so ein Pirat kam und von den Speisen, die er nicht immer kannte. Man musste schon ein mutiger Pirat sein, um das alles zu essen und zu probieren.
So gab es mit verbundenen Augen Karottenwürfel, saure Apfelwürfel, geschälte Weintrauben und zum Schluss einen Brausepulverbonbon.

Da alle Piratenanwärter und -anwärterinnen die Prüfungen bestanden, bekommen alle einen Piratenhut, eine Augenklappe und einen Piratensäbel. So ausgerüstet ging es dann (zum Glück war es wieder trocken draußen) auf Schatzsuche. Natürlich wurde dieser am Piratenschiff gefunden (genial, wenn der Spielplatz vor Ort so gestaltet ist) und später, zu Hause, wurde die Beute (mehr oder weniger) gerecht unter der Mannschaft verteilt.

Da alle nicht nur den die Mutproben gemeistert hatten, sondern auch den Schatz gefunden, gab es zum Schluss noch ein Piratendiplom für jeden.

Tja und eh wir uns versahen, waren zwei Stunden ins Land gegangen und die Eltern holten ihre Kinder wieder ab.

Ich hätte nicht gedacht, dass es uns so gut gelingen würde und dass alles so gut klappen würde. Wenn das Wetter nicht mitgespielt hätte, hätten wir die Piratenmutproben noch erweitert, wir waren gut vorbereitet. (Seetauglichkeitsprüfung, Enterhaken werfen, über die Planken balancieren usw.)

Jetzt ist das Chaos wieder beseitigt, hier und da liegt noch Konfetti und wir sind alle ziemlich erledigt. Ich bin gespannt, wie der morgige Sonntag wird. Da gehe ich mit dem Großen zum ersten Mal ins Kino, wir haben ein Date mit dem Sandmännchen…

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3 Gedanken zu “Das war er also…

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