Das wahre Leben Teil 1

Wie ich gestern schon schrieb, war es keine Blogunlust, die es hier hat so still werden lassen, sondern das wahre Leben in all seinen Variationen.

Den kleinen Moment der Ruhe nutze ich mal für einen kurzen Rückblick…

Seit wir wissen, dass wir zu viert sein werden, stellte sich die Frage, die sich bestimmt alle werdenden Eltern stellen. Bekommen wir das alles hin und bekommen wir das alles hier in unseren vier Wänden hin?
Das wir ein zweites Kind wollten stand außer Frage und das wir dieses alles irgendwie schaffen werden auch, doch beim zweiten Teil der Frage waren Zweifel vorhanden.
Wir haben hier zwar eine schöne große Wohnung und Finn ein tolles Zimmer, doch wenn sein Bruder auf die Welt kommt, wird diese heile Welt ein wenig zu „eng“. Ist das der Nestbautrieb, der auch uns Männer irgendwie erreicht, oder eher der Gedanke, seiner Familie etwas bieten zu können? Wie auch immer, Anfangs des Jahres saßen wir nun also vor unserem Bankberater, ließen bildlich gesprochen die Hosen herunter und siehe da… Familie 5mal5 konnte entspannt nach einem Eigenheim suchen. Keine Bedenken seitens der Bank und auch die Planrechnung zeigte uns auf, dass wir besser darstehen, als gedacht.

Mit den Zahlen im Kopf und einem starken Partner an unserer Seite, begaben wir uns auf Immobiliensuche. Selber bauen kam für uns nicht in Frage und den Wohnort wollten wir ebenso nicht wechseln. Ja, selbst Finn sollte so wenig wie möglich aus seinem gewohnten Umfeld „gerissen“ werden, wenn seine Eltern die Familienzukunft planen.
Diese Vorgaben schränken die Auswahl ein und so gingen Tage, Wochen und ja Monate ins Land, bis wir das fanden, was wir uns vorgestellt hatten (ich zähle jetzt nicht die Objekte auf, die wir so alle besichtigt haben, Mann Mann Mann, ich könnte Geschichten erzählen… vielleicht später einmal).
Ein gemütliches Reihenmittelhaus, Garten nach meinen Vorstellungen (sprich Platz für Kinder), bezahlbar und der Clou, gegenüber der Grundschule. Das Ganze nicht mal 1 km von uns entfernt. Wir besichtigen das Haus, den Garten, Keller, usw und dachten nur… Jepp, das ist es. Schnell wurden wir uns mit dem Verkäufer einig, ließen die entprechende Maschinerie anlaufen und hatten nur noch den Beurkundungstermin vor uns, als… ihr ahnt es… kurz vor dem Abschluss sprang der Verkäufer ab. Konnte die Finanzierung für sein eigenes Folgeobjekt nicht wuppen und musste einsehen das eine Vorherplanung besser ist, als eine Danachablehnung. Wie auch immer, der Deal war geplatzt und Familie 5mal5 stand wieder da, wo sie angefangen hatte. Stichwort Immobiliensuche…

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Ein Gedanke zu “Das wahre Leben Teil 1

  1. Pingback: Wie war denn nun mein 2010? « 5mal5's Weblog

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