Gute Reise nach 2012

Guten Rutsch liest man ja überall, also nun auch hier.

Was wünsche ich denen, die alles haben? Was denen, die so vieles brauchen? Wie wünscht man Stärke einen Weg zu beschreiten, wie wünscht man die Kraft, einen Weg zu beenden?
Was wünscht man den Leichtfüßigen, die jede Hürde mit links meistern? Was denen, die vor lauter Steinen im Weg das Ziel nicht mehr sehen?
Was wünscht man denen, die jede Entscheidung sofort treffen und die Reaktionen darauf nie bereuen müssen? Was denen, die jede Reaktion auf eine Entscheidung überdenken und somit nur mitschwimmen können?

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.

Auch wenn ich ein Glückskind bin und wie eine Katze immer auf die Beine falle, fällt es mir schwer nur „einen guten Rutsch“ zu wünschen, denn ihr da draußen seit so unterschiedlich und habt so unterschiedliche Hintergründe. Was dem einen wichtig ist, lässt den anderen nur müde lächeln.

Ich wünsche euch eine gute Reise in und durch das neue Jahr. Hört auf euer Herz und euer Bauchgefühl, nehmt euch nicht zu ernst. Verlernt das Lachen nicht und bringt auch andere zum lachen.
Nehmt euch auf eurer Reise kleine Auszeiten, in denen ihr durchatmen könnt, Zeit für die kleinen Dinge und Momente.

Ich wünsche euch, dass ihr jemanden an eurer Seite habt, der euch an die Hand nimmt, euch mal führt und auch mal bremst. Jemanden, der die Steine aus dem Weg räumt oder sie mit euch trägt.

Ich wünsche euch viele kleine und große Glücksmomente, egal ob selbst erlebt, oder nur „dabei“ gewesen.
Lasst Veränderungen zu und traut euch. Egal was es auch ist, ihr könnt es schaffen.

Ich freue mich darauf, euch auch 2012 auf eurer Reise zu begleiten (ob hier, bei Twitter oder Facebook) und euch an meiner Reise teilhaben zu lassen.

Ich habe für meine Reise eine wunderbare Familie an meiner Seite und sehe viele schöne Momente vor uns.

Dinge, an denen dein Herz hängt

Jeder kennt sie, diese Dinge, die einen berühren, einem wichtig sind, einem etwas bedeuten.

Gestern haben wir so ein Ding in unser Haus geholt.

Das „Ding“ von dem ich erzähle, ist ein kleines, unscheinbares Kindersofa aus Rattan mit zwei blaugrauen Auflagen. Es ist nicht neu, es hat schon einiges erlebt, es ist bereits am Gestell repariert worden, aber das zählt alles nicht. Warum?

Das Sofa kommt aus dem Kindergarten unseres Großen, genauer gesagt, aus seinem Gruppenraum.
Es ist das Sofa, welches ihm in seiner „schwierigen“ Eingewöhungsphase halt und Sicherheit gegeben hat. Es stand dort in einer Ecke am Fenster zum Garten.
Jeden Morgen in dieser Zeit, suchte unser damals noch Kleiner zuerst dieses Sofa auf, setzte sich darauf in eine Ecke (meist neben einer seiner Erzieherinnen) und machte sich ganz klein.
Von diesem Sofa aus startete er jeden Morgen in die Gruppe, von diesem Sofa aus, wurde er größer und sicherer. Immer musste Morgens der Platz frei sein, es war halt sein Platz.

Unser Großer wurde nach kurzer Zeit sicherer, fühlte sich immer wohler im Kindergarten und ist mittlerweile ein „Schulkind“ im letzten KiGa-Jahr. Die Schwierigkeiten aus der Eingewöhungszeit sind längst vergessen, das Sofa wird schon lang nicht mehr gebraucht, aber es ist nicht vergessen.

Wie das manchmal so ist, manchmal werden Gruppenräume neu gestaltet, dann kann es passieren, das so ein Zufluchtsort ausgemustert wird. Und genau das ist dem kleinen Sofa passiert. Es wurde ausgetauscht….. aber nicht vergessen.

So stand es die Tage mit einem Zettel „zu verschenken“ im Flur des Kindergartens. Die Beste FrauNike sprach mich darauf an und wir überlegten, ob es nicht in unser Wohnzimmer passen würde. Gesagt, getan, gestern haben wir es abgeholt und im Wohnzimmer platziert, direkt am Fenster mit Blick auf die Terrasse.

Und nun komme ich zurück zu den Dingen, die einen berühren…

Auch wenn unser Großer es nicht zugeben würde (er ist halt ein großer Junge), sein Herz hängt ein klein wenig an genau diesem Sofa, denn er hat es sofort in Beschlag genommen, erwähnt wie toll es doch nach dem Kindergarten riechen würde.

Und wenn er so darauf sitzt oder gemütlich darauf liegt, sieht man ihm die innere Ruhe direkt an und denkt…

Siehst du kleines Sofa, du bist nicht vergessen…

Schon mal versucht…?

Schon mal versucht, ein Familienfoto zu machen?

Wir machen dieses nun schon jedes Jahr, seit dem die Kinder da sind, in Eigenregie.
Zum einen macht es enorm viel Spaß, zum anderen ist es immer wieder eine Herausforderung alle unter einen Hut, bzw. vor die Linse zu bekommen.

Auch dieses Jahr stand am Wochenende die Aktion „Familienfoto“ auf dem Programm und was soll ich sagen? Es war schwierig, aber nicht unmöglich.

Wer jetzt hofft, das Bild schon gezeigt zu bekommen, den muss ich auf den 24.12. vertrösten, aber ein paar Bilder kann ich jetzt schon mal zeigen ;)

Erst wollte noch gespielt werden…
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Dann war das Equipment viel interessanter…
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Bis dann alle ihre Plätze eingenommen hatten…
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Und ihr so?

Diese Tage vor Weihnachten rasen dahin, oder?

Gestern war das Krippenspiel des Großen, heute werde ich mit ihm zusammen einen Weihnachtsbaum kaufen, wenn es zeitlich passt noch ein Lebkuchenhaus basteln (außer er macht das schon mit der wunderbaren FrauNike), morgen Mittag ein kleiner Möbeltransport, Friseurtermin des Großen und später am Tag noch den Weihnachtseinkauf erledigen, Freitag noch ein letztes Mal für dieses Jahr Gas geben im Büro, Zuhause wird nochmal gebacken und Schwupps ist Heiligabend.
Am 24.12. muss ich Mittags noch unserer Essen für die Familienfeier am 1. Weihnachtsfeiertag abholen, später Baum schmücken, Geschenke unter dem Baum verteilen und hoffentlich rechtzeitig fertig werden, während meine Familie in der Kirche ist.

Klingt alles total hektisch und total geballt für die paar Tage, ich hoffe jedoch, es bleibt so entspannt, wie es die letzten Tage war.

Und ihr so?

Versprochen ist versprochen…

Was für ein Dezember…. bisher. Ich dacht schon, ich bekomme gar nichts mehr in meinen Blog.

Also….

Vor geraumer Zeit hatte ich unserem Großen einen Teddybären versprochen, von mir genäht, also echte Handarbeit. Angepeilt hatte ich den Nikolaustag, daraus wurde zum Glück nichts, sonst wäre der Tag ja völlig untergegangen.

So knappste ich mir ein paar Tage lang Abends eine Stunde oder auch mal mehr ab, um dieses Versprechen zu halten. Was soll ich sagen, ich habe es nicht verlernt. Am 08.12. war er fertig und unser Großer sehr begeistert. Mittlerweile schläft der Teddy tagsüber in einem Puppenbett, um dann (frisch ausgeruht) in der Nacht den Großen in seinem Bett zu bewachen und vor bösen Träumen zu bewahren.

Bilder sagen mehr als Worte ;)

Bären basteln im Hause 5mal5Bären basteln im Hause 5mal5Bären basteln im Hause 5mal5
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