Nachbarskinder

Wir haben so ein Glück mit unseren Nachbarskindern.
Wir haben den Großen heute ausnahmsweise mal länger draußen spielen lassen und das Abendbrot nach hinten verschoben, weil alle so toll miteinander gespielt haben.

Direkt nebenan wohnen ein Junge und ein Mädchen, mit denen Finn sich schon öfter verabredet und getroffen hat. Jetzt, wo das Wetter mitspielt, natürlich im Garten.

Ein Haus weiter ist unter anderem noch ein Mädchen, welches sich heute der kleinen Gruppe angeschlossen hat. Es wurde im Sandkasten gespielt, geschaukelt und eine Wasserschlacht veranstaltet (ja, bei dem Wetter, lach)

Toll zu sehen wie gut das alles klappt.

Wasser marsch…

Was gehört noch zu einem Garten? Blumen, Sträucher, Bäume, Rasen und und und..
Und was brauch man hier? Richtig, Wasser.

Als wir unser Haus gekauft haben, konnten wir schon feststellen, das wir einen Brunnenanschluss im Garten haben und somit nicht den „teuren“ Gartenanschluss mit Leitungswasser benutzen müssen.

Die Temperaturen ließen es ja nun mal zu, eben diesen Brunnenanschluss auszuprobieren. Wir hatten auch eine elektronische Gartenpumpe mit übernommen, die jedoch den Winter nicht überlebt hat. Irgendwie ist sie mir im Schuppen nicht mehr so präsent gewesen und stand nicht gerade Frost geschützt im Freien.

Wie auch immer, am Samstag kam die neue Pumpe und gestern konnte ich diese erstmals in Betrieb nehmen. Schläuche anschließen, Pumpengehäuse mit Wasser füllen, Schläuche mit Wasser füllen und anschalten…. so weit die Theorie.
Es passierte nämlich erstmal nichts, außer das die Pumpe lief und das Wasser aus dem Schlauch und dem Gehäuse pumpte, nur eben kein weiteres Wasser aus dem Brunnen.
Kenne ich mich mit sowas aus? Nein, ich bin Neuling auf diesem Gebiet, jedoch sehr neugierig. Ein Blick in das Rohr am Boden ließ mich etwas wie ein Rückschlagventil erkennen.
Siehe da, den Stift in der Mitte ein wenig mit einem Stab bewegt, alles neu angeschlossen und erneut mit Wasser befüllt und siehe da…. Wasser marsch!

Der Sommer kann kommen. Die Pflanzen, der Rasen und besonders unser Großer werden sich freuen. Er lief gestern schon immer wieder durch den Wasserstrahl ;)

Glück muss man haben

Was fehlte bisher auf unserer großen Terrasse? Neben ein paar Blümchen und so?
Richtig, die entsprechenden Gartenmöbel. Einen Sonnenschirm hatten wir netter Weise von meinen Schwiegereltern bekommen, doch so ohne Sitzgelegenheiten eher witzlos.

Hier geht mein Dank mal wieder an meinen Chef, der uns seine gebrauchten Gartenmöbel (6 Stühle und einen großen Tisch, inkl. Auflagen) überlassen hat.
So konnte ich am Freitag zusammen mit meinem Chef mal eben kurz einen Anhänger abholen und bekam das Ganze auch noch frei Haus geliefert. Darin lag auch der Grund, dass ich nach unserem wöchentlichen Freitagsdate nochmal ins Büro musste.

Es hat sich gelohnt…

Tretfaul?

Tretfaul, ein Begriff den ich von meiner Oma übernommen habe, war unser Großer einmal.
Dreirad fahren? Ja, aber nur wenn einer mit der Stange schiebt. Am liebsten mochte er es, irgendwie geschoben oder gefahren zu werden.
Klar, wozu auch anstrengen, wenn man es bequemer haben kann?

Doch all das gehört der Vergangenheit an. Unser Großer hat nach dem Roller und Laufrad fahren, das Fahrrad fahren für sich entdeckt. Am liebsten ständig und zu jeder Uhrzeit, zumindest kommt es uns derzeit so vor.

Wie sagte er doch zu mir, als ich ihn am Dienstag vom Kindergeburtstag abholte? „Papa, alle die ohne Stützräder Fahrrad fahren, sind jetzt meine Freunde“
Okay! Stützräder hatten wir nie, es gab nur den Weg Laufrad -> Fahrrad, aber trotzdem irgendwie niedlich. Es zeigt schon, das er ziemlich stolz auf seine neue Mobilität ist.

Gestern hatte er Besuch von seinem besten Kindergartenkumpel und beide spielten draussen. Und was war angesagt? Klar. Mit dem Fahrrad diverse Runden drehen.
Anmerken muss ich hier, das sein etwas älterer Kumpel schon länger Fahrrad fährt und das entsprechend, hm, ich sage mal, langweilig fand.

Das Große Ziel von unserem Neu-Fahrradfan ist eine Radtour mit mir an das Steinhuder Meer… doch damit warten wir noch ein wenig, dass sind von uns aus knapp 9 km mit dem Rad und so eine Tourenmaus, wie die Tochter von „Wer ist der Chef“, ist er noch nicht.

So!

So langsam wird es.

Mein neues Blogdesign sieht nun so aus, wie ich es mir vorgestellt habe, zu Haus kommen wir mit dem Garten voran und auch der Einkauf im hiesigen Baumarkt war von Erfolg gekrönt.

Jetzt Feierabend, das wäre es. Sonnenschein, draußen im Garten weitermuckeln…

Nun ja, begebe ich mich weiter auf Belegsuche und Klärung diverser unklarer Posten. Büroleben halt ;)