Hutgesicht

Sowas wie ein Hutgesicht habe ich nicht.
Das hat meist zur Folge, dass ich bei so einem eiskalten Wetter, wie wir es derzeit haben, eher…… ich sage mal, komisch aussehe.
Nein, ich trage keinen Hut bei dem Wetter, aber eine Mütze. Entweder eine graue Wollmütze oder meine (Kunst)-Pelzmütze mit Ohrenklappen.
Bei Oma und Opa / Schnee!!
Letztere ist bei eisigen Temperaturen mein Favorit. Ich ziehe damit zwar alle Blicke auf mich, gehe aber davon aus, dass es purer Neid um meinen warmen Kopf ist.

Warum mir das grad eingefallen ist? Ach, hier auf NDR2 wird gerade gefragt, wer welche Art von Mütze bei diesem Wetter trägt.
Ob ich Langeweile habe…. Nee, nicht direkt ;)

Oops, she hit me again

Die Beste hat mich erneut beschmissen. Ein neues Stöckchen, welches nicht gerade schnell beantwortet werden kann.

Na dann will ich mal…

1. Würden sie sich selbst heiraten?
Schwierige Frage. Ich halte mich selbst für einen seltsamen Zeitgenossen. Ich bin mit Sicherheit auch nicht leicht zu nehmen und das Leben mit mir ist bestimmt auch nicht einfach, jedoch kann man sich auf mich verlassen und ich bin eine wirklich treue Seele. Ach komm…. zumindest würde ich mit mir zusammenziehen.

2. Was richtet mehr schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?
Ich bin lieber ehrlich und aufrichtig, auch wenn es über die Schmerzgrenze geht. Unehrlichkeit liegt mir nicht. Früher oder später holen einen die unehrlichen Geister wieder ein und es wird nicht besser.

3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust ihrer Schönheit?
Man bin ich schön. Oh mein Gott, ich kann es kaum aushalten *Ironiemodus off* Die Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters und vielleicht bin ich da noch ganz gut weggekommen. Wäre es ein Verlust für mich und was wäre ein Ersatz? Ich denke mein Humor und mein Blick für andere schöne Dinge gleichen das aus. Ein echter Verlust wäre es für mich nicht, höchstens für die Menschen an meiner Seite…. Ich umschreibe es mit einem Zitat aus einem Disney Film: „Esmeralda!

4. Was tun Sie als erstes in einer fremden Stadt?
Ich versuche mir einen Überblick zu verschaffen, dann lasse ich die fremde Stadt erstmal auf mich wirken.

5. Sie müssen wählen: Ihr Heimatland für immer zu verlassen- oder es nie wieder verlassen zu können. Was tun sie?
Ich würde bleiben. Ja, ich weiß, es gibt doch so tolle Länder, höre ich euch sagen. Stimmt schon, aber in keinem dieser Länder ist meine Familie, so klein sie auch ist. Wie heißt es so schön in einem wunderbaren Disney Film? „Ohana means family, family means nobody gets left behind or forgotten.“

6. Was denken Sie: haben sie den schönsten Tag ihres Lebens bereits hinter oder noch vor sich?
Es gibt so viele Tage, die ich als die schönsten in meinem Leben bezeichnen würde (Das erste Treffen mit Der Besten, die Geburt unseres Sohnes, unsere Hochzeit…). Ich dachte jedesmal, es lässt sich nicht steigern und doch schenkt mir das Leben immer wieder solche Momente.

7. Sie könnten eine Million für sich bekommen oder zehn Millionen für einen guten Zweck spenden.
Na, sind wir doch mal ganz ehrlich? Eine Spende von 10 Millionen ist doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn selbst bei so einer auf dem ersten Blick scheinbar grossen Summe, wird doch nur kurzfristig ein Loch gestopft. An anderer Stelle reißt ein neues auf. Wie will man diese Summe zudem gerecht verteilen? Nein, nein, ich würde die Million für mich und meine Familie nehmen. Ich würde unser Leben damit absichern und könnte mir sicher sein, wirklich jemanden geholfen zu haben. Mir! Außerdem, mit so einem Polster fällt man der Allgemeinheit eher selten zur Last.

8. Welcher Tag der Woche ist Ihnen der liebste?
Der Samstag und jeder Tag, den ich mit meiner Frau und unserem Sohn verbringen kann.

9. Was finden Sie an sich banal?
Zuerst, was ist denn eigentlich Banalität? Wenn etwas selbstverständlich und alltäglich ist. Also, was ist das an mir? Meine Höflichkeit und Freundlichkeit würde ich sagen.

10. Wonach riecht ihre Kindheit?
Nach Nivea, welches meine Oma immer verwendet hat, nach Bohnerwachs im Treppenhaus, nach dem frischen Grün der Wiesen, nach dem Rauch am Lagerfeuer.

11. Welches Lied würden Sie ihrem liebsten Menschen vorsingen?
Ach was für eine blöde Frage. Da gibt es so viele Lieder, nicht nur von Silbermond. Aktuell Herbert Grönemeier – Glück. Ja, ich denke das würde ich singen, oder doch lieber Billy Joel – She’s Always a Woman?
Für unseren Junior derzeit „Was müssen das für Bäume sein….“, das aber nur so nebenbei.

12. Wofür würden Sie in zehn Jahren gern mehr Zeit haben?
Für mein Hobby die Fotografie und für meine Familie.

13. Lachen Sie auch, wenn sie allein sind?
Natürlich, immer dann, wenn es mir die Stimmen in meinem Kopf befehlen.

14. Haben Sie in ihrem Leben genug Liebe bekommen?
Ich erfahre jeden Tag Liebe und bekomme nicht genug davon. Also Nein!

15. Wie sehen Sie sich auf alten Fotografien?
Unsicher, meist am Rand stehend, ja, fast unsichtbar.

16. Würde ihre Partnerschaft es überstehen, wenn einer von ihnen für ein Jahr am anderen Ende der Welt leben würde?
Ja, aber es wäre mit Höllenqualen verbunden. Etwas, was ich mir nicht vorstellen möchte und zum Glück auch nicht muss.

17. Ist Erfolg eine Illusion?
Erfolg ist eine Wahrnehmung. Wenn ich es wahrnehmen kann, kann es nicht unbedingt eine Illusion sein, oder? Jeder definiert Erfolg für sich anders und jeder sieht Erfolge bei sich oder bei anderen. Manch einer scheint uns erfolgreich zu sein und empfindet dieses nicht so. Erfolge können auch kleine Dinge sein. Erste Schritte zu machen, den Mut zu haben, etwas Neues zu tun.

18. Haben sie heute schon etwas geteilt?
Ich bin ein verzogenes Einzelkind, ich teile nicht! Siehe auch Antwort Nr. 7. Erneut ein Zeitpunkt für ein weiteres Zitat aus einem nicht weniger wunderbaren Disney Film „Mine! Mine! Mine!…

19. Was wünschen Sie sich für Ihr Leben?
Das ich es noch lang genießen kann, mit meiner Familie.

20. Macht es die Tatsache, dass Sie etwas vorher noch nie getan haben, reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen?
Ein Beispiel: Auch wenn ich noch nie einen Bungeesprung gemacht habe, finde ich die Vorstellung an einem dünnen Gummiseil von einer nicht unbeträchtlichen Höhe zu springen als nicht reizvoll. Mit anderen Worten, ich überdenke meine Entscheidungen meist sehr genau, so reizvoll sie auch sein mögen. Ich lasse mich selten schnell auf etwas ein.

Nun, damit wäre auch dieses Stöckchen erledigt.

Ich könnte jetzt damit um mich werfen, denke jedoch, dass es sich einfach jeder nehmen kann, der mag.

Also, traut euch ;)

Minus 11 Grad

Minus 11 Grad. So kalt war es heute Morgen in der Region Hannover.
Eiskalt
Selbst auf dem kleinen Stück von unserem Wagen zu meinem Büro dachte ich, mir frieren die Ohren ab. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann es das letzte Mal so kalt gewesen ist.

First Snow(man)

Gestern waren wir bei meinen Schwiegereltern zu Besuch und konnten richtigen Schnee genießen. Nicht so eine Matsche wie bei uns.
Die Gelegenheit wurde von uns „Männern“ genutzt, um einen Schneemann zu bauen.
Darf ich vorstellen, Finns erster Schneemann.
Bei Oma und Opa / Schnee!!
[Bauherren: Der Opa, mein Schwager, Finn und der Papa]

2008 in Fragen und Antworten

Meine Süße aka Die Beste hat mich mit einem Stöckchen beworfen, welches mir nicht ganz unbekannt ist. Dann will ich mal….

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Eine satte 9

2. Zugenommen oder abgenommen?
Mal zugenommen, mal abgenommen. Es hält sich die Wagge *Wortwitz*

3. Haare länger oder kürzer?
Keine Veränderung. Kurz

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gute Idee, ich alter Zyklop muss mal wieder zum Augenarzt. Gefühlt ist aber keine Veränderung feststellbar. Weiterhin kurzsichtig.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Nicht mehr als im Jahr zuvor.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Immer noch den gleichen, guten Job.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Außer Erfahrungen den einen oder anderen Euro. Leider nicht nennenswert.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Nicht mehr, es gab keine Gelegenheit etwas zu bewegen, dass wird dieses Jahr nachgeholt.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Nicht so viele, außer ein paar Erkältungen (immer! arbeitgeberfreundlich am Wochenende genommen) und einem üblen Virusinfekt durch unseren Kleinen.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Die besagte Virusinfektion

12. Der hirnrissigste Plan?
Keinen

13. Die gefährlichste Unternehmung?
„Steile“ Hügel mit dem Junior erklimmen und Äpfel aus dem Baum pflücken.

14. Die teuerste Anschaffung?
Das übernehme ich von der Besten: Herd, Trockner, Kühlschrank, Fernseher…

15. Das leckerste Essen?
Da gab es einige. Mein Favorit (ganz aktuell) gebratene Nudeln, stilecht mit Stäbchen gegessen.

16. Das beeindruckendste Buch?
Soviel bin ich nicht zum lesen gekommen. Vielleicht Das Grab im Wald von Harlan Coben.

17. Der ergreifendste Film?
Hmm, da habe ich derzeit nichts zu bieten. Kein Kino und im TV?! Nö, fällt mir grad nichts ein.

18. Die beste CD?
Neben den Ärzten, dem aktuellen Album von Farin Urlaub? Basta mit Basta.

19. Das schönste Konzert?
Lächel, kein Kino, kein Konzert.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Frau und Sohn

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Meiner Familie

22. Zum ersten Mal getan?
Männerabend

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Schneebälle geworfen

24. 3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Wenn der Junior krank wird. Da leidet man(n) als Vater echt mit.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Wenn ich Nein sage, das ich auch Nein meine. Unser Kleiner wird das noch lernen.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Zeit, die ich der Besten und unserem Kleinen widmen kann.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Jedes neue Wort von unserem Junior (übernommen von der Besten) und natürlich das Weihnachtsgeschenk von meiner Süßen. Yeah!!!

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Hallöchen Papa!!!

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich bin sehr stolz auf dich

30. Dein Wort des Jahres?
Eispopel

31. Dein Unwort des Jahres?
Finanzkrise

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Frau Schnuten
Wer ist der Chef
Spielkind
Vaterzeitschrift

nicht zu vergessen: Die Beste

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen von vorigem Jahr!
Hier

Jetzt soll ich noch mit dem Stöckchen um mich schmeißen….. Ich weiß nicht. Frau Spielkind vielleicht? Oder Claudia? Ach, wer immer auch mag, bedient euch.

Happy New Year

Auch wenn der erste Tag des neuen Jahres schon fast vorbei ist.

Wie singen die Schweden so schön?
Happy new year
Happy new year
May we all have a vision now and then
Of a world where every neighbour is a friend
Happy new year
Happy new year
May we all have our hopes, our will to try
If we dont we might as well lay down and die
You and i

Und nun noch etwas, was uns gestern die Tränen in die Augen getrieben hat: