Und, wie war es?

Gestern war ja Premiere, wie ja schon bei der Besten zu lesen war.
Männerabend“, Zeit für Vater – Sohn Gespräche, ungebremstes raufen und toben. Nudeln mit der Hand vom Teller essen und anschließend Schokolade und anderes Süßkram, bis uns schlecht wird….

Ganz ehrlich….. genau so war es nicht. Es war….. aber lest selbst.
Gestern Abend um kurz nach sieben machte sich die Beste auf den Weg zu unserer Nachbarin, wir winkten ihr noch fröhlich nach und schlossen dann die Tür…. rumms. Stille….
Es war schon komisch, plötzlich mal ohne die “Mama” zu sein, dieser Gedanke verschwand jedoch nach drei Sekunden wieder. Finn war ein wenig verunsichert und konnte auch mit der Erklärung “Mama ist im Kino” nicht so richtig zufrieden gestellt werden. Also wie erklärt man einem Zweijährigen die Welt? Richtig, an Beispielen zum anfassen oder ansehen. Kurz die Seite vom Kino im Internet aufgerufen und durch die Bildergalerie geklickt… “Hier geht Mama rein“, “Hier holt Mama die Karten“, “Dort kann sie sich mit unserer Nachbarin hinsetzen und noch was trinken“….
Diese bildhaften Erklärungen beruhigten ihn, auch wenn ich die Frage “Finni mit?“, leider mit “Nein” beantworten musste. So haben wir dann noch ein wenig gelesen, den Bären schnuppern lassen, ein Eis gegessen (ja, um die Uhrzeit!!! *lach* Männerabend halt…) und über unseren Kater gelacht.
Natürlich gab es nochmal den einen oder anderen Moment, in dem Finn nach “Mama” fragte und es gab auch drei… naja, ich sage mal…. fast Weinausbrüche (die Tränen schossen schon los), die ich aber mit ein wenig Ablenkung in den Griff bekam. Nach dem Gang aufs Töpfchen (wie ein Großer, wie man hier sieht…)Töpfchengeher sind wir ab aufs Sofa, kuschelten, führten ernste Gespräche, überlegten uns schon mal, welche Filme wir uns im Kino ansehen werden und ich erklärte, dass auch Oma, Opa, Omaoma, Knut und Carsti schon schlafen würden. Über diese Gespräche überkam ihn langsam die richtige Müdigkeit, wir legten uns Seite an Seite und er schlief recht bald ein. Ich wartete noch ca. fünfzehn Minuten ab und legte ihn anschließend in sein Bett… Tja, und das war auch schon der Männerabend.
Eigentlich ganz normal und ziemlich unspektakulär.

2 Gedanken zu “Und, wie war es?

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